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E-Bilet

Ein mobiles UX/UI-Konzept für das Fernzug-Ticketing in der Türkei, mit Fokus auf Routensuche, Fahrplanvergleich und Reiseverwaltung.

2024UX/UI DesignFigma, Miro
MobileUX ResearchInteraction Design

E-Bilet-Nutzer müssen Fernzugreisen unter Zeitdruck planen und verwalten. Das ursprüngliche Erlebnis erschwerte dies durch unklare Navigation, schwer zugängliche Fahrplanaktualisierungen und versteckte Reiseinformationen. Das Redesign fokussiert sich auf einen klareren routenorientierten Ablauf mit durchsuchbaren Bahnhöfen, zuletzt genutzten Verbindungen, Fahrplankarten und Reiseverwaltungszuständen.

Wo das Erlebnis scheiterte

01
Reibungsverluste bei der Routenplanung
Nutzer brauchten eine klarere Möglichkeit, eine Reisesuche zu starten und Bahnhöfe einzugrenzen.
02
Schwache Sichtbarkeit von Updates
Fahrplanänderungen, Verspätungen und Gleisinformationen waren nicht leicht genug auffindbar.
03
Fragmentierte Reiseverwaltung
Planung, gespeicherte Fahrten und Tickets mussten als ein zusammenhängendes Reiseerlebnis gestaltet werden.
70%
berichteten Navigation als teilweise schwierig
Basierend auf frühzeitiger Evaluationsforschung
60%
berichteten Probleme mit zeitnahen Reiseupdates
Basierend auf frühzeitiger Evaluationsforschung
#1
Anwendungsfall war das Prüfen von Fahrplänen
Konsistent bei allen Befragten

Ein routenorientiertes Aufgabenmodell

Das Redesign organisiert die App um eine routenorientierte Reise. Nutzer beginnen mit einem Reisebedarf, grenzen ihn durch die Bahnhofssuche ein, vergleichen verfügbare Abfahrten und können die Reise nach der Buchung abrufen.

Schritt 01
Route eingeben
Mit Start und Ziel beginnen, nicht in verborgenen Menüs.
Schritt 02
Bahnhof auswählen
Suche und zuletzt genutzte Routen für weniger Wiederholungen.
Schritt 03
Abfahrten vergleichen
Zeit, Dauer und Routeninformationen übersichtlich darstellbar machen.
Schritt 04
Reise verwalten
Tickets und gespeicherte Fahrten nach der Buchung erreichbar halten.

Kernablauf: eine Reise planen

Frühe Forschung und evaluative Tests wiesen auf drei wiederkehrende Probleme hin: Navigationsreibung, schwache Sichtbarkeit von Reiseupdates und Schwierigkeiten beim Zugriff auf Gleisinformationen.

Low-Fidelity-Wireflow der App-Struktur.
Low-Fidelity-Wireflow: App-Struktur rund um Routensuche, Abfahrtsauswahl, Tickets, gespeicherte Fahrten und Supportzustände.
Annotierter Ablauf-Walkthrough mit den vier Kernzuständen.
Annotierter Ablauf-Walkthrough: Routeneingabe → Bahnhofssuche → Fahrplanergebnisse → Reiseverwaltung.
Research Signal
Navigation wirkte unklar
Kernaktionen waren über zu viele Einstiegspunkte verteilt.
UX Decision
Routenplanung priorisieren
Reiseplanung zum dominanten Ausgangspunkt machen.
Product Response
Klarerer Einstiegsfluss
Fahrplan- und Routensuche werden zur primären ersten Aktion.
Research Signal
Updates waren schwer auffindbar
Verspätungen, Fahrplanänderungen und Gleisinformationen fehlten.
UX Decision
Reiseinformationen kontextuell einbinden
Updates näher an aktive Tickets und Reisen bringen.
Product Response
Bessere Statussichtbarkeit
Gleis- und Änderungsinformationen erscheinen an relevanten Reisepunkten.
Research Signal
Routenvergleich erforderte zu viel Aufwand
Abfahrten vergleichen und filtern war mühsam.
UX Decision
Entscheidungsaufwand reduzieren
Ergebnisse für schnelles Scannen und Vergleichen strukturieren.
Product Response
Übersichtliche Fahrplankarten
Datumsgrupierte Ergebnisse zeigen Zeit, Dauer, Richtung und Verfügbarkeit.
Research Signal
Wiederkehrende Reiseaufgaben fühlten sich schwer an
Nutzer benötigten einfacheren Zugang zu gespeicherten Strecken.
UX Decision
Wiederverwendung und Kontinuität unterstützen
Fahrten und Tickets als Fortsetzung der Planung behandeln.
Product Response
Fahrten- und Ticketverwaltung
Gespeicherte Fahrten und Fahrkarten reduzieren wiederholten Aufwand.
Fokus
Routenorientierte Struktur
Priorität
Zeitkritische Klarheit
Ergebnis
Weniger Reisereibung
UX-Entscheidungskarte mit Forschungssignalen, Designentscheidungen und Interface-Antworten.
UX-Entscheidungskarte: zentrale Reiseplanungsprobleme werden mit der Redesign-Antwort verbunden.
Fragmentierter / Bestehender Ablauf
  1. 1.App öffnen
  2. 2.Tabs durchsuchen
  3. 3.Route finden
  4. 4.Bahnhöfe suchen
  5. 5.Ergebnisse prüfen
  6. 6.Updates woanders suchen
Unklarer Ausgangspunkt
Reiseinformationen nicht sichtbar
Vergleichen erforderte extra Aufwand
Neugestalteter Ablauf
  1. 1.Route suchen
  2. 2.Bahnhof auswählen
  3. 3.Abfahrten vergleichen
  4. 4.Reise verwalten
Routenplanung wird zum primären Einstiegspunkt
Ergebnisse unterstützen schnelleren Vergleich
Tickets und Updates bleiben nah an der aktiven Reise
Vereinfachung
Weniger Schritte zur Kernaufgabe
Klarheit
Stärkere routenorientierte Struktur
Unterstützung
Bessere Sichtbarkeit während der Reise
Vorher-Nachher-Vergleich des vereinfachten E-Bilet-Routenplanungsablaufs.
Vorher-Nachher-Ablauf: ein fragmentierter Planungsweg wird zu einer klareren routenorientierten Reise.

Unterstützende UX-Verbesserungen

Zuletzt genutzte und gespeicherte Fahrten
Reduziert den Wiederholungsaufwand für häufig genutzte Strecken. Zuletzt gesuchte Fahrten erscheinen direkt in der Bahnhofssuche.
Tickets und Fahrkarten
In klarere Zustände gruppiert: gültig, abgelaufen und manuell eingetragen unterscheidbar.
Karte und Zielorte
Als sekundäre Entdeckungswerkzeuge, nicht als Hauptplanungsmechanismus.

Reflexion

Dieses Projekt begann als studentische Redesign-Übung. Die stärkste Erkenntnis: Transport-UX braucht nicht mehr Screens, sondern eine klarere Priorisierung der richtigen Momente.